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Neuigkeiten aus dem Bereich Finanzen und Versicherungen

Die jüngsten Ereignisse rund um die Dauerbrenner Griechenland und Spanien, Medienberichte über ESM, Rettungsschirme und Millionenverluste bei Banken verunsichern viele (Klein-)Anleger. Während institutionelle Investoren die niedrigen Kurse an den Märkten zu nützen versuchen, um satte Gewinne in der Zukunft einzufahren, begehen Kleinanleger oft den Fehler, nun zu verkaufen. Für all jene, die laufend ansparen – z.B. monatlich in eine Pensionsvorsorge – gilt: machen Sie diesen Fehler nicht! Profitieren Sie lieber von den niedrigen Einkaufskursen („Cost-Average Effekt“) und freuen Sie sich auf die künftig erzielbaren Gewinne. Bei Fragen zu Ihrer bestehenden oder neu abzuschließenden Pensionsvorsorge wenden Sie sich jederzeit an Optimax!

Nahtlos an die Wiener Parkpickerl-Diskussion hat sich die Debatte um eine verpflichtende Versicherung für Radfahrer inklusive Kennzeichenpflicht angeschlossen. Ein entsprechender Vorschlag, der Unterstützung von FPÖ und BZÖ findet, wird nun von Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) überprüft. Die ÖVP, die zwar für eine Haftpflichtversicherung, aber strikt gegen Fahrradkennzeichen ist, verweist auf die Schweiz, wo das „Fahrradpickerl“ nach kurzer Zeit wieder abgeschafft wurde. Die Grünen befürchten einen enormen Verwaltungsaufwand und plädieren, statt Haftpflichtversicherung und Kennzeichen für Fahrradfahrer auf Bewusstseinsbildung zu setzen. Das letzte Wort in dieser Debatte scheint noch nicht gesprochen zu sein, auch wenn das Thema stark nach einem Sommerloch-Füller klingt.

Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs dürfen in Österreich ab spätestens 21. Dezember 2012 nur mehr geschlechterneutrale Versicherungstarife angeboten werden. Was technisch klingt, hat große Auswirkungen auf die Versicherungsprämien von Österreichs Konsumenten.

Günstigere KFZ-Versicherungen für Frauen gehören somit der Vergangenheit an, gleichzeitig werden Männer beispielsweise für Krankenversicherungen tiefer in die Tasche greifen müssen, denn ihre niedrigere Lebenserwartung und die geringere Inanspruchnahme von Krankenversicherungen im Vergleich zu Frauen dürfen dann nicht mehr in der Prämienkalkulation berücksichtigt werden.

Wichtig ist, dass bestehende Verträge sowie all jene Verträge, die gemäß der noch geltenden Tarifbestimmungen abgeschlossen werden, nicht von dieser Regelung betroffen sind. Frauen sollten daher dringend bis Herbst 2012 Unfallversicherungen und Ablebensversicherungen abschließen, Männer sollten jetzt den Abschluss von Rentenversicherungen (Pensionsvorsorge), Berufsunfähigkeitsversicherungen und Krankenversicherungen ins Auge fassen, um (lebenslang) von den günstigeren Versicherungstarifen zu profitieren.

Am 28. März 2012 beschloss die Regierung das Stabilitätsgesetz 2012. Dieses tritt bereits mit 1.4.2012 in Kraft und bringt neben der Einführung neuer Steuern (v.a. die Besteuerung von Erträgen aus Immobilien) und dem „Solidarzuschlag“ bei hohen Einkünften auch eine Reduktion der staatlichen Förderung bei Bausparverträgen und bei der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge. Obwohl diese Neuregelung grundsätzlich negativ für alle jene ist, die diese Ansparformen nutzen, bleibt vor allem Dingen die staatliche Zukunftsvorsorge ein attraktives Instrument zur Privatvorsorge.

Seit Monaten kennen die Wirtschaftsseiten aller Medien nur ein Thema: die europäische Schuldenkrise und ihre Auswirkungen. Eine Insolvenz Griechenlands rückt immer näher, Berichte über weitere Wackelkandidaten wie Italien oder Spanien, für deren Rettung sämtliche bisher getroffenen Maßnahmen nicht ausreichen würden und Rating-Herabstufungen von Unternehmen im Finanzsektor sowie Staaten drücken die Börsen immer weiter ins Minus.

Steht Europa vor einer nie dagewesenen Rezession? Zerfällt der Euro? Kommt die Hyperinflation?

Niemand kann diese Fragen derzeit seriös beantworten, zu ungewiss ist die nahe Zukunft. Während manche Beobachter und Marktteilnehmer bereits vom Schlimmsten ausgehen und versuchen, durch Investments in krisensichere Anlageformen Hab und Gut zu retten, sehen andere die Chance, durch den günstigen Einstieg in Aktienmärkte fette Renditen einzufahren.

Fest steht: die Schuldenkrise ist ein wirtschaftliches Ereignis, das Europa an einen Scheideweg führt. Fest steht aber auch, dass die Rezessionsängste in den Köpfen der Marktteilnehmer derart fest verankert sind, dass ein drastischer Wirtschaftsabschwung, eine Insolvenz Griechenlands und andere Negativprognosen [...]

Aufgrund einiger aktueller Anlassfälle bitten wir zur Sicherung des Versicherungsschutzes nach KFZ-Unfällen folgende Regeln zu beachten:

Sichern Sie nach einem KFZ-Unfall die Schadenstelle ab, um Folgeunfälle zu verhindern und kümmern Sie sich dann sofort um eventuell verletzte Personen.

Verständigen Sie umgehend die Polizei, falls es zu Personenschäden gekommen ist und verlassen Sie vorher auf keinen Fall die Unfallstelle. Das Verlassen des Unfallortes ist eine strafbare Handlung, die dazu führen kann, dass Ihre Versicherung keinen Schadenersatz leistet.

Entgegen weit verbreiteter Annahme ist die Blaulichtgebühr in Höhe von € 36 nicht fällig, wenn die Polizei zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden gerufen wird. Verständigen Sie auf jeden Fall auch die Polizei, wenn Sie einen Unfall mit einem ausländischen Lenker haben.

Danach kümmern Sie sich um die Bürokratie: Halten Sie sämtliche Details zu dem Unfall fest. Notieren Sie die Daten des gegnerischen Fahrzeuglenkers, das Kennzeichen, die gegnerische Haftpflichtversicherung und dokumentieren Sie gemeinsam den Schadenhergang. Verwenden Sie dazu am besten [...]

Mittlerweile finden sich im Internet zahlreiche Angebote, bei denen potentielle Versicherungskunden online Versicherungen berechnen und auch gleich abschließen können. Hübsch gestaltete Vergleichsportale sind für viele verlockend – mit oftmals gravierenden negativen Auswirkungen für diejenigen, die den Online-Abschluss wagen.

Zugegenebermaßen sind die Versicherungsprämien oft niedrig. Der Deckungsumfang wirkt für Laien weitreichend, doch genau hier steckt das Problem. Um als „gute“ und „billige“ Versicherung in einem Vergleichsportal aufzuscheinen, streichen die Anbieter wichtige Deckungen aus dem Versicherungsschutz. Für Laien sind diese nicht zu erkennen, in Realität entstehen jedoch enorme Deckungslücken. Hier ein paar Beispiele:

Haushaltsversicherung: kein Katastrophenschutz bei Online-Abschluss. Den nächsten Überschwemmungsschaden zahlen Sie also aus Ihrer eigenen Brieftasche.

Haftpflichtversicherung: Tätigkeitsschäden nicht mitversichert. Sie werfen eine 800 €-Vase Ihres Nachbarn auf den Boden, diese zerbricht in hundert kleine Stücke. Normalerweise würden nun Ihre Haushalts-/Haftpflichtversicherung den Schaden übernehmen. Nicht jedoch, wenn Sie online dem Billiganbieter vertraut haben.

Selbstbehalt in der KFZ-Haftpflichtversicherung: Sie verursachen einen Parkschaden und beschädigen ein anderes [...]

Investoren greifen zu Gold, um sich gegen alles Mögliche abzusichern – geopolitische Risiken, Turbulenzen an den Aktienmärkten und aus Angst vor Inflation. Denn, so argumentieren Liebhaber des glänzenden Edelmetalls, Gold biete einen eingebauten Schutz vor Inflation.

Zwar sind die Goldpreise in den vergangenen Monaten von einem Höchststand zum nächsten geeilt – Inflation kann dafür jedoch keine Begründung liefern. Denn die Inflationsraten im Euroraum sind noch immer gering, keine Spur von Hyperinflation und massiver Geldentwertung.

Fix ist: Gold hat den Charakter einer Krisenwährung, bietet aber per se keinen Inflationsschutz. In Zeiten, in denen die Aktienmärkte durch schwächelnde Wirtschaftsdaten nachgeben, profitiert Gold. Umgekehrt schlagen Aktieninvestments das Edelmetall in Zeiten von Hochkonjunktur.

Als echter Inflationsschutz sind inflationsgeschützte Anleihen („inflation-linked bonds“) die weit bessere Alternative. Diese Anleihen werfen neben einer fixen Verzinsung eine zusätzliche Rendite ab, die sich an der Höhe der Inflationsrate orientiert. In Zeiten von wirklich hoher Inflation ist der Investor somit vor der Geldentwertung geschützt.

Gold [...]

Jedes Jahr passieren in Österreich rund 20.000 Einbrüche, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt. Um im Falle eines Einbruchdiebstahls den erlittenen Schaden angemessen ersetzen zu können, benötigt die Eigenheim- bzw. Haushaltversicherung aussagekräftige Dokumente zu Originalität und Qualität sämtlicher gestohlener Gegenstände. Dies können Rechnungen und Zertifikate sein, auch Fotos sind hilfreich. Leider zeigt die Erfahrung, dass selbst im Zeitalter der Digitalfotografie Bilder von Wertsachen selten sind. Insbesondere bei Gegenständen von höherem Wert (Uhren, Schmuck, Elektronik) sind eine genaue Aufzeichnung und Schätzgutachten äußerst hilfreich, um im Schadenfall keine Leistungskürzungen des Versicherers akzeptieren zu müssen.

Bereits mit Jahresbeginn 2011 wurde die Veranlagungsdauer bei Lebensversicherung von 10 Jahren auf 15 Jahre erhöht. Bei neu abgeschlossenen Lebensversicherungen kommt es bei Laufzeiten unter 15 Jahren zu einer Nachversteuerung. Mit Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 22. November 2010 tritt zusätzlich eine Novelle zur FMA-Höchstzinssatzverordnung in der Lebensversicherung in Kraft. Die Garantieverzinsung in der klassischen Lebensversicherung sinkt ab 1.4.2011 von derzeit 2,25% auf künftig 2,00%.

In der prämiengeförderten Zukunftsvorsorge kommt durch die steuerlich geforderte Mindestaktienquote von 30% ein niedrigerer Zinssatz von 1,75% (bisher 2%) zur Anwendung. Optimax empfiehlt daher dringend, geplante Veranlagungen noch vor April 2011 durchzuführen.

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