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Gold als sicherer Hafen und Inflationsschutz – oder doch nicht?

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Investoren greifen zu Gold, um sich gegen alles Mögliche abzusichern – geopolitische Risiken, Turbulenzen an den Aktienmärkten und aus Angst vor Inflation. Denn, so argumentieren Liebhaber des glänzenden Edelmetalls, Gold biete einen eingebauten Schutz vor Inflation.

Zwar sind die Goldpreise in den vergangenen Monaten von einem Höchststand zum nächsten geeilt – Inflation kann dafür jedoch keine Begründung liefern. Denn die Inflationsraten im Euroraum sind noch immer gering, keine Spur von Hyperinflation und massiver Geldentwertung.

Fix ist: Gold hat den Charakter einer Krisenwährung, bietet aber per se keinen Inflationsschutz. In Zeiten, in denen die Aktienmärkte durch schwächelnde Wirtschaftsdaten nachgeben, profitiert Gold. Umgekehrt schlagen Aktieninvestments das Edelmetall in Zeiten von Hochkonjunktur.

Als echter Inflationsschutz sind inflationsgeschützte Anleihen („inflation-linked bonds“) die weit bessere Alternative. Diese Anleihen werfen neben einer fixen Verzinsung eine zusätzliche Rendite ab, die sich an der Höhe der Inflationsrate orientiert. In Zeiten von wirklich hoher Inflation ist der Investor somit vor der Geldentwertung geschützt.

Gold hat als Beimischung in einem diversifizierten Portfolio eine Daseinsberechtigung. Optimax rät jedoch dringend vor einer Übergewichtung in Goldinvestments ab, da der Goldkurs zu überhitzen droht und der Wertverfall in den kommenden Jahren drastisch ausfallen könnte.

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